top of page

Demenzprävention – was wirklich schützt und stärkt

  • Autorenbild: Mefküre Ülker
    Mefküre Ülker
  • 3. Nov. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 31. Dez. 2025

Demenzprävention: Was du selbst für dein Gehirn tun kannst


Demenzprävention beginnt lange, bevor erste Symptome auftreten. Immer mehr Forschung zeigt: Wir können unser Risiko deutlich beeinflussen – durch Lebensstil, soziale Aktivität und bewussten Umgang mit Körper und Geist.


Vorbeugung bedeutet nicht, die Krankheit garantiert zu verhindern, sondern die Wahrscheinlichkeit zu senken und den Beginn hinauszuzögern.


Älteres Paar lacht gemeinsam – Lebensfreude, soziale Aktivität und positive Stimmung als Teil der Demenzprävention.

Bewegung als Medizin fürs Gehirn


Regelmäßige körperliche Aktivität verbessert die Durchblutung des Gehirns, unterstützt den Stoffwechsel und regt den Aufbau neuer Nervenzellverbindungen an. Schon 30 Minuten tägliches Gehen oder Radfahren können das Risiko für Demenz deutlich verringern.



Ernährung: Das Gehirn liebt mediterran


Studien belegen, dass eine mediterrane Ernährung – reich an Obst, Gemüse, Vollkorn, Fisch, Olivenöl und Nüssen – die Entstehung von Alzheimer-typischen Veränderungen im Gehirn bremsen kann.


Wichtig sind außerdem Omega-3-Fettsäuren, B-Vitamine und antioxidative Pflanzenstoffe.



Geistige Aktivität – das Gehirn will gefordert sein


Gehirnzellen lieben Herausforderungen: Sprachen lernen, Musikinstrumente spielen, Rätsel lösen oder kreativ schreiben fördern die sogenannte kognitive Reserve – das Schutzpolster, das das Gehirn flexibler gegenüber Veränderungen macht.



Soziale Kontakte als Schutzfaktor


Gruppe älterer Menschen bastelt gemeinsam – Kreativität und soziale Kontakte als wichtige Bausteine der Demenzprävention.

Menschen mit regelmäßigem Kontakt zu anderen haben ein geringeres Risiko, an Demenz zu erkranken. Gespräche, gemeinsames Lachen und geteilte Erlebnisse aktivieren emotionale und kognitive Netzwerke. Soziale Isolation dagegen gilt als unterschätzter Risikofaktor.



Schlaf, Stress und Herzgesundheit


Guter Schlaf hilft, Amyloid-Ablagerungen im Gehirn abzubauen – ein zentraler Faktor bei Alzheimer. Chronischer Stress dagegen erhöht Entzündungswerte und schadet langfristig den Nervenzellen.


Auch die Herz-Hirn-Achse spielt eine Rolle: Was gut fürs Herz ist, schützt auch das Gehirn.



Fazit


Demenzprävention ist kein einzelner Schritt, sondern ein Zusammenspiel aus Bewegung, Ernährung, geistiger und sozialer Aktivität. Selbst kleine Veränderungen machen über Jahre einen großen Unterschied. Gesunde Routinen im Alltag sind das beste Geschenk an dein zukünftiges Ich.


Kommentare


Logo von Mefküre Ülker Consulting – Gerontopsychologische Beratung und kultursensible Demenzexpertise

Gerontopsychologische Beratung, Diagnostik & kultursensible Demenzexpertise – Köln

Adresse

Im Zollhafen 18 

50678 Köln

Telefon

E-Mail

Folgen Sie mir auf

  • Symbol für LinkedIn-Profil von Mefküre Ülker
  • Symbol für Instagram-Profil von Mefküre Ülker
  • Symbol für YouTube-Kanal von Mefküre Ülker
  • Symbol für Facebook-Seite von Mefküre Ülker

Impressum   I   Datenschutz   I   AGB   I   Barrierefreiheit 

© 2025 Mefküre Ülker – Klinische Gerontopsychologin, Gerontopsychiatrische Beratung & kultursensible Demenzexpertise

bottom of page