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Ältere Frau mit Demenz sitzt eng mit einer Angehörigen zusammen und blättert in einem Fotoalbum; gemeinsamer Moment der Nähe

Kognitive Stimulationstherapie (CST)

Die Kognitive Stimulationstherapie (CST) ist eines der am besten untersuchten, nicht-medikamentösen Verfahren zur Förderung kognitiver Fähigkeiten bei Demenz. Sie unterstützt Menschen mit einer leichten bis mittleren Demenz dabei, geistig aktiv zu bleiben, Erinnerungen zu stärken, soziale Teilhabe zu erleben und emotionale Stabilität aufzubauen.

Als klinische Gerontopsychologin biete ich CST strukturiert, kultursensibel und alltagsnah an – angepasst an Biografie, Ressourcen und die Lebenswelt der Betroffenen.

Bei Bedarf kann die CST durch eine neuropsychologische Diagnostik ergänzt werden, um Stärken, Ressourcen und Förderbedarfe gezielt einzuordnen.

Strukturierte Aktivierung zur Förderung kognitiver Fähigkeiten und sozialer Teilhabe

Pflegefachkraft unterstützt älteren Mann bei einer kognitiven Aktivierungsübung im Rahmen der CST.

Was Sie in der Kognitiven Stimulationstherapie erwartet

  • Aktivierende Gespräche zu Denken, Sprache, Erinnerungen und alltagsnahen Themen

  • Biografisch orientierte Inhalte zur Förderung von Orientierung, Sicherheit und Identität

  • Strukturierte Übungen zur Stärkung geistiger Wachheit, Aufmerksamkeit und Konzentration – ohne Überforderung

  • Soziale Teilhabe durch Austausch, Gruppenelemente oder dyadische Settings

  • Anregung positiver Emotionen durch Humor, Erinnerungsarbeit, Musik und alltagsbezogene Impulse

  • Unterstützung einer stabileren Kommunikation mit Angehörigen und Fachpersonen

  • Begleitende Förderung emotionaler Stabilität, z. B. bei innerer Unruhe oder Stimmungsschwankungen

Wenn zusätzlich psychische Belastungen bestehen, kann die Kognitive Stimulationstherapie gezielt ergänzt werden durch die Kognitive Verhaltenstherapie bei Demenz.

Ziel meiner therapeutischen Arbeit

Das Ziel der Kognitiven Stimulationstherapie ist nicht „kognitive Höchstleistung“, sondern:

  • Förderung geistiger Aktivität und Wachheit

  • Stärkung emotionaler Stabilität

  • Verbesserung der Kommunikation im Alltag

  • Erhalt von Lebensfreude und Selbstwirksamkeit

  • Entlastung der Angehörigen durch klare Strukturen und angeleitete Übungen

 

Die Kognitive Stimulationstherapie unterstützt dabei, vorhandene Ressourcen zu aktivieren, Fähigkeiten möglichst lange zu erhalten und kleine, aber bedeutsame Erfolgserlebnisse im Alltag zu ermöglichen.

Für wen ist die Kognitive Stimulationstherapie geeignet?

Die Kognitive Stimulationstherapie (CST) richtet sich an Menschen, die keine kognitiven Höchstleistungen anstreben, sondern alltagsnahe Unterstützung, Orientierung und Lebensqualität erhalten möchten.

Besonders geeignet ist CST für:

Ruhige Gesprächsatmosphäre mit zwei Tassen als Symbol für emotionale Stabilisierung und Orientierung bei Demenz

Ein geschützter Raum für Aktivierung, Orientierung und Stabilität

Die Kognitive Stimulationstherapie schafft strukturierte, wertschätzende Momente – individuell angepasst an Biografie, Kultur und Lebenswelt der betroffenen Person.

Im Mittelpunkt steht nicht Leistung, sondern das bewusste Erleben von Orientierung, Teilhabe und positiven Alltagsimpulsen – Schritt für Schritt, empathisch und wissenschaftlich fundiert.

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