
Gedächtnissprechstunde
Kultursensible diagnostische Orientierung
Die Gedächtnissprechstunde im diagnostischen Kontext bietet eine erste fachliche Einordnung bei Gedächtnis-, Konzentrations- oder Orientierungsveränderungen.
Sie dient der strukturierten Orientierung und Entscheidungsfindung, bevor eine umfassende neuropsychologische Diagnostik eingeleitet wird.
Gedächtnisprobleme verstehen und einordnen
In der Gedächtnissprechstunde unterstützen wir dabei, Gedächtnisveränderungen fachlich einzuordnen und Orientierung für das weitere Vorgehen zu geben.
Sie unterstützt bei:
-
der Einschätzung, ob weitere Diagnostik notwendig ist
-
der Abgrenzung zwischen altersbedingten Veränderungen und behandlungsbedürftigen Störungen
-
der Vorbereitung auf ärztliche oder neuropsychologische Abklärungen

Für wen ist die diagnostische Gedächtnissprechstunde geeignet?
Die Gedächtnissprechstunde ist sinnvoll bei:
-
ersten Gedächtnisauffälligkeiten oder Konzentrationsproblemen
-
Unsicherheit über Ursache und Bedeutung kognitiver Veränderungen
-
Sorgen von Angehörigen
-
Wunsch nach fachlicher Orientierung vor weiterer Diagnostik
-
Vorbereitung auf ärztliche Gespräche oder Begutachtungen
Was passiert in der diagnostischen Gedächtnissprechstunde?
Die Gedächtnissprechstunde umfasst eine strukturierte, aber niederschwellige Abklärung:
-
ausführliches Gespräch zu aktuellen Veränderungen und Belastungen
-
biografische und medizinische Einordnung
-
orientierende kognitive Einschätzung
-
Einschätzung des weiteren diagnostischen Bedarfs
-
Empfehlungen für nächste Schritte
Bei Bedarf kann die Gedächtnissprechstunde durch standardisierte Kurztests ergänzt werden.
Die Gedächtnissprechstunde ersetzt keine vollständige neuropsychologische Begutachtung, sondern dient der fundierten Orientierung und Entscheidungsfindung.
Abgrenzung zur neuropsychologischen Begutachtung
Die Gedächtnissprechstunde ist ein diagnostischer Ersteinstieg.
Bei entsprechender Indikation erfolgt eine strukturierte Weiterleitung zur Neuropsychologischen Begutachtung.

