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Diagnostik bei Demenz: Was passiert bei der Abklärung wirklich?

  • Autorenbild: Mefküre Ülker
    Mefküre Ülker
  • 2. Nov. 2025
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 31. Dez. 2025

Diagnostik bei Demenz verstehen – Schritt für Schritt erklärt


Viele Menschen zögern, den Schritt zur Abklärung zu gehen – aus Sorge, was die Diagnose bedeutet.


Doch: Eine frühzeitige Diagnostik bei Demenz kann Ängste nehmen und neue Handlungsmöglichkeiten eröffnen.


Denn wer versteht, was passiert, verliert die Angst vor dem Prozess.


Person zeichnet eine Uhr auf ein Blatt Papier – Symbolbild für den Uhrentest bei der Diagnostik von Demenz und kognitiven Veränderungen.

Die ersten Schritte beim Hausarzt


Der erste Ansprechpartner ist meist die Hausärztin oder der Hausarzt.


Hier beginnt die Basisdiagnostik mit:


  • einem ausführlichen Gespräch (Anamnese),

  • einer körperlichen Untersuchung,

  • Blutwerten (z. B. Schilddrüse, Vitamin B12, Elektrolyte),

  • und einem einfachen Gedächtnistest (z. B. Mini-Mental-Status-Test oder Uhrentest).


Das Ziel: Erste Hinweise erkennen – und klären, ob eine Überweisung zur Gedächtnisambulanz oder Neurologie sinnvoll ist.



Was in der Gedächtnisambulanz passiert


In spezialisierten Gedächtnisambulanzen erfolgt eine differenzierte Diagnostik.


Hier werden mehrere Bereiche untersucht:


  • Neuropsychologische Tests: Aufmerksamkeit, Sprache, Gedächtnisleistung, Orientierung.

  • Bildgebung: MRT oder CT zeigen, ob strukturelle Veränderungen im Gehirn vorliegen.

  • Laboruntersuchungen: Ergänzend zur Differenzialdiagnostik.

  • Gespräch mit Angehörigen: Sie geben wertvolle Hinweise auf Alltagsveränderungen.


Ziel ist kein Etikett, sondern Klarheit – damit die passende Unterstützung früh beginnen kann.



4. Was Betroffene und Angehörige wissen sollten


Eine Diagnose ist kein Urteil, sondern ein Wegweiser. Sie eröffnet Zugang zu Beratung, Medikamenten, Schulungen und Entlastungsangeboten. Wichtig ist, dass der Prozess in einer Atmosphäre von Würde, Transparenz und Mitgefühl stattfindet.


Verstehen heißt: nicht nur testen, sondern zuhören.



Fazit: Wissen schafft Sicherheit


Hand einer älteren Person führt einen neuropsychologischen Test durch – Symbolbild für kognitive Diagnostik und Gedächtnisprüfung bei Demenz.

Diagnostik bei Demenz ist mehr als eine Untersuchung – sie ist ein Schritt zur Orientierung.


Wer versteht, wie die Abklärung abläuft, gewinnt Sicherheit. Denn Verstehen bedeutet auch, sich nicht von Angst leiten zu lassen, sondern von Wissen.

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